Grafik: Feddersen Architekten / sichtvision.com

In einer Pressekonferenz stellte Stefan Drees die Planungen zum Quartier St. Leonard in Braunschweig vor. Mit dem Ensemble wird ein soziales Leuchtturm-projekt entstehen. Die Richard Borek Stiftung will auf dem Areal ein integratives Stadtviertel realisieren, in dem Menschen generationsübergreifend eine unter-stützende Nachbarschaft finden, in der sie wohnen, arbeiten und lernen können – auch wenn sie mit Einschränkungen leben. Diese Vernetzung ist in ihrer inklusiven und intergenerativen Vielfalt einmalig in Braunschweig. Das Investitionsvolumen beträgt 35 Millionen Euro.

Die Planung von Feddersen Architekten und die Nutzungskonzepte des Christlichen Jugenddorfes Braunschweig (CJD), der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (ESN und der Borek Immobilien GmbH (BI) sind in enger Abstimmung mit der Stadt Braunschweig und mit fachlicher Beratung von Ackers Partner Städtebau (Braun-schweig) entstanden. „Die Idee eines integrativen Stadtviertels hat mich fasziniert. Wir setzen so ein für Braunschweig ganz neues, gesellschaftliches Sozialkonzept um, und wir werten zugleich den Stadtraum an einer exponierten Ecke Braun-schweigs unter Erhaltung historischer Bausubstanz auf. Innovation und Tradition werden hier in idealer Weise verknüpft. Und für beides kann ich mich begeistern“, sagt Richard Borek sen. über das beispielgebende Vorhaben.

In den neuen Gebäuden werden unter anderem Wohnungen für Menschen mit Behinderung und für Senioren, Räume für eine Kindertagesstätte und ein Internat, für eine Fachambulanz und eine Tagesklinik sowie für eine Diakoniestation und Arztpraxen geschaffen. Die Bruttogeschossfläche wird insgesamt knapp 25.000 Quadratmeter betragen.

„Es entsteht ein soziales Quartier, das Menschen aller Generationen Gemeinschaft und Teilhabe ermöglicht. Die Idee einer Stadt für alle nimmt hier Gestalt an.“, erklärt Stefan Drees das Konzept seines Büros.