15. Juni 2016: Veranstaltung in der Reihe „Zukunft Gutes Wohnen“ in Hamburg

Grafik: CareTRIALOG

Unter dem Titel „Vom Heim zum Quartier - Soziale Nachbarschaften der Zukunft“ wird Jörg Fischer am 15. Juni über die aktuellen Projekte und Trends in der Planung von Sozialimmobilien berichten. Zuvor erhalten die Teilnehmer Einblicke in das Senioren-Zentrum „Am Inselpark“ in Hamburg-Wilhelmsburg.

Die Veranstaltungsreihe Zukunft Gutes Wohnen beschäftigt sich mit Fragen rund um Wohnformen für ältere und pflegebedürftige Menschen. Die Seminare bieten konkrete Lösungen und praktische Anregungen durch vielfältige Inhalte, spannende Ausblicke und versierte Referenten aus unterschiedlichen Disziplinen. Das gesamte Programm der Reihe finden Sie hier.


Die Chancen des Pflegestärkungsgesetzes nutzen: Konzepte für eine Pflege im Wandel – unter diesem Titel lädt die Deutsche Apotheker- und Ärztebank am 25. April zu einer Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Netzwerks Sozialimmobilie.

Die Themen und Referenten:

Paradigmenwechsel in der Pflege – Wie der Gesetzgeber zukünftig Angebot und Nachfrage steuert
Professor Ronald Richter; RICHTERRECHTSANWÄLTE Hamburg

Neue soziale Nachbarschaften: Vom Heim zu ambulanten Wohnformen im Quartier Jörg Fischer; Feddersen Architekten

Vom Quartiershaus zum Renditeinvestment
Christoph Maurer; INITIUM AG

Marktlage und Konzepte für Wohnangebote mit Service
Annamaria Deiters-Schwedt; empirica ag

Moderation: Jessica Hanneken; Deutsche Apotheker- und Ärztebank e.G.

Das Expertennetzwerk Sozialimmobilien bietet maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Standortuntersuchung, strategische Beratung, Immobilienportfolio-Management, Möglichkeiten der Finanzierung und rechtlichen Beratung bis hin zu Planungsleistungen. Weitere Informationen unter www.netzwerk-s.de


24. März 2016: Rote Kaserne Potsdam kurz vor der Fertigstellung

Foto: Feddersen Architekten

Das neue Potsdamer Wohngebiet „Rote Kaserne“ nimmt Formen an. Auf dem ehemaligen Militärgelände werden denkmalgeschützte Gebäude umgebaut und durch Neubauten ergänzt. Das von Feddersen Architekten geplante Wohnhaus umfasst 48 Appartements, 36 davon barrierefrei nach DIN 18040-2.

Die Ziegel der gedämmten Verblendsteinfassade wurden wie die Holzfenster in Abstimmung mit den örtlichen Denkmalschutzbehörden ausgesucht. Im zweiten Obergeschoss wird ein Wärmedämmverbundsystem mit durchgefärbtem Glattputz ausgeführt. Der Bezug der Wohnungen ist für Herbst 2016 vorgesehen.




24. November 2015: Vorstellung Projekt "Quartier St. Leonhard" in Braunschweig


Grafik: Feddersen Architekten / sichtvision.com

In einer Pressekonferenz stellte Stefan Drees die Planungen zum Quartier St. Leonard in Braunschweig vor. Mit dem Ensemble wird ein soziales Leuchtturm-projekt entstehen. Die Richard Borek Stiftung will auf dem Areal ein integratives Stadtviertel realisieren, in dem Menschen generationsübergreifend eine unter-stützende Nachbarschaft finden, in der sie wohnen, arbeiten und lernen können – auch wenn sie mit Einschränkungen leben. Diese Vernetzung ist in ihrer inklusiven und intergenerativen Vielfalt einmalig in Braunschweig. Das Investitionsvolumen beträgt 35 Millionen Euro.

Die Planung von Feddersen Architekten und die Nutzungskonzepte des Christlichen Jugenddorfes Braunschweig (CJD), der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (ESN und der Borek Immobilien GmbH (BI) sind in enger Abstimmung mit der Stadt Braunschweig und mit fachlicher Beratung von Ackers Partner Städtebau (Braun-schweig) entstanden. "Die Idee eines integrativen Stadtviertels hat mich fasziniert. Wir setzen so ein für Braunschweig ganz neues, gesellschaftliches Sozialkonzept um, und wir werten zugleich den Stadtraum an einer exponierten Ecke Braun-schweigs unter Erhaltung historischer Bausubstanz auf. Innovation und Tradition werden hier in idealer Weise verknüpft. Und für beides kann ich mich begeistern", sagt Richard Borek sen. über das beispielgebende Vorhaben.

In den neuen Gebäuden werden unter anderem Wohnungen für Menschen mit Behinderung und für Senioren, Räume für eine Kindertagesstätte und ein Internat, für eine Fachambulanz und eine Tagesklinik sowie für eine Diakoniestation und Arztpraxen geschaffen. Die Bruttogeschossfläche wird insgesamt knapp 25.000 Quadratmeter betragen.

"Es entsteht ein soziales Quartier, das Menschen aller Generationen Gemeinschaft und Teilhabe ermöglicht. Die Idee einer Stadt für alle nimmt hier Gestalt an.", erklärt Stefan Drees das Konzept seines Büros.


2. November 2015: Baubeginn Heilbronner Straße in Berlin-Charlottenburg



Am 2. November begannen die Bauarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Holtzendorff-Garage in Berlin-Charlottenburg. Im Auftrag der LAUDAN Siebte GmbH & Co. KG planen Feddersen Architekten den Neubau eines Wohn- und Geschäfts-hauses mit Tiefgarage und die denkmalgerechte Sanierung des Tankstellen-gebäudes an der Ecke Heilbronner Straße / Holtzendorffstraße.

Das 1928 – 29 nach Entwürfen der Architekten Walter und Johannes Krüger im Stil der Klassischen Moderne errichtete Ensemble wird in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde zu einem Café umgebaut. Dabei wird die bauzeitliche Wirkung weitgehend wiedergewonnen. Nachdem die hölzerne Konstruktion maßgetreu ersetzt ist erhält das charakteristische Flugdach seine überlieferte Form zurück, die originalen Stahlträger bleiben erhalten. Auch der verloren gegangene Werbepylon wird rekonstruiert. Bauzeitliche Substanz wie bspw. Klinker im Sockelbereich werden aufgearbeitet und in die neue Nutzung integriert.

In Analogie zu den geschwungenen Formen der Tankstelle ist der Neubau des Wohn- und Geschäftsgebäudes an seiner östlichen Ecke abgerundet. Im Erdge-schoss befinden sich Ladenflächen, in den Obergeschossen werden 40 Appartements als Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen realisiert. Die sechste Etage staffelt sich mit einer umlaufenden Terrasse leicht zurück. In allen Wohnungen erreicht man Balkone und Terassen schwellenfrei, acht Appartements sind rollstuhl-gerecht geplant.


11. Oktober 2015: Bericht und Film über Generationenwohnen Haus Eisenzahn



Unter dem Titel "Ein Zuhause für jedes Alter" berichtet Kristina Pezzei in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 11. Oktober über das Modellprojekt Haus Eisenzahn. Die Bürgerstadt AG begleitete die Baugruppe und übernahm die Projektsteuerung des Neubaus in Berlin - Wilmersdorf. Näheres zum Projekt finden Sie hier oder in einem kurzen Film, den die Bürgerstadt AG präsentiert.


24. September 2015: Symposium Lebenswelten im Demographischen Wandel

Grafik: DETAIL

Wie sieht unsere Zukunft unter den Bedingungen des demographischen Wandels aus? Beim ersten "Round Table" von DETAIL research und der Forschungsinitiative Zukunft Bau wurde dieses Thema bereits von Architekten, Ministerium, Forschung und Industrie diskutiert. Die Folgeveranstaltung am 24. September 2015 in München setzt sich nun mit dem Status Quo auseinander.

Im Rahmen der Veranstaltung wird Jörg Fischer Beispiele generationengerechter Architektur mit Fokus auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen vorstellen. Er zeigt dabei den Wandel vom klassischen Pflegeheim zur Vielfalt der Angebots-formen – von der Tagespflege bis zu spezialisierten Kompetenzzentren für Menschen mit Demenz – sowie neue Wohnformen.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


21. September 2015: Grundsteinlegung Alters- und Pflegezentrum Zollikofen



Eine Miteigentümergemeinschaft realisiert im Berner Vorort Zollikofen ein Alters- und Pflegezentrum. Der Betrieb des Zentrums erfolgt durch die Senevita AG, die auch die rund 100 Pflegeplätze des bestehenden Altersheims übernehmen wird. Realisiert werden rund 170 Pflegeplätze und 57 Einheiten für Betreutes Wohnen. Weiter beherbergt das Gebäude Verkaufs-, Dienstleistungs- und Büroflächen sowie ein Ärztezentrum.

Anfang 2011 wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt, den die Arbeitsgemein-
schaft aus Feddersen Architekten und Marina Stankovic Architekten gewann. Für die weitere Planung und Ausführung bildeten Feddersen Architekten mit dem Büro IAAG Architekten AG aus Bern eine ARGE. Mitte 2013 konnte das Baugesuch eingereicht werden, die Baubewilligung wurde im Herbst 2014 erteilt. Die Eröffnung des Zentrums ist im Jahr 2017 geplant.


3. September 2015: Eröffnung Senioren-Zentrum "An der alten Wache" in Glinde

Foto: KerVita

Am 3. September feierte die KerVita-Gruppe die Eröffnung ihres jüngsten Hauses in Glinde nahe Hamburg. Insgesamt verfügt der Neubau über 121 Pflegeplätze in 115 Zimmern und Pflegeappartements, die sich auf barrierefreie Ein- und Zweibett-zimmer verteilen. Durch die Nutzung eines Blockheizkraftwerkes erreicht das Pflegeheim den Energiestandard „KfW-Energieeffizienzhaus 70“.


18. Juni 2015: Richtfest für Berliving am Hohenzollerndamm


Über dem Rohbau der Wohnanlage zwischen Hohenzollerndamm und Fritz-Wildung-Straße schwebte am 18. Juni der Richtkranz. Im Wilmersdorfer Ortsteil Schmargendorf entstehen 136 Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus und drei kompakten Stadtvillen. Die Planung des Projektes bis zur Baugenehmigung wurde von Feddersen Architekten erstellt. Zur Projektseite


17. Juni 2015: Festival Make City - Studio Talk by Feddersen Architekten


Ab dem 11. Juni steht Berlin im Zeichen von Make City. Gemeinsam mit AIT beteiligt sich Feddersen Architekten mit einem Studio Talk an dem vielfätigen Programm des 17-tägigen Festivals für Architektur und Andersmachen. Wohnen inklusiv ist der Titel des Gesprächs am 17. Juni um 19:00 Uhr .

Wir zeigen realisierte Projekte generationengerechter Architektur und stellen diese zur Diskussion: Wie können wir gesellschaftliche Teilhabe für Alle ermöglichen – besonders für Menschen, die mit Einschränkungen leben? Ist genormte Barriere-
freiheit die Lösung? Und wie kann man den Bestand entsprechend umbauen? Kann Architektur helfen, den sozialen Zusammenhalt zu stärken? Wie reagieren die Architekten auf den demografischen Wandel und wie verändert dies unsere Städte? Warum bedeutet Bauen für Menschen mit Demenz eine Rückkehr zu den Grundlagen der Architektur?


23. März 2015: Messe "Altenpflege" – Präsentation „Der Raum – Das Bad“


Foto: iF UNIVERSAL DESIGN/ Daniel George

Auf Initiative des Lehrstuhls für Industrial Design Prof. Fritz Frenkler (TUM) und Feddersen Architekten erarbeitete die Forschungsgruppe „Der Raum – Das Bad“ nutzerorientierte und preisbewusste Lösungen für den generationengerechten Umbau kleiner Bäder. Unter dem Dach der iF UNIVERSAL DESIGN & SERVICE GmbH fanden sich Initiatoren und Partner in einer neuartigen Kooperation zusammen: Lehrstuhl für Industrial Design Prof. Fritz Frenkler TU München, Feddersen Architekten, IF UNIVERSAL DESIGN & SERVICE GmbH, Villeroy & Boch, KERMI, HANSA, Pressalit Care, JUNG, Küffner und The Caretakers.

Die multidisziplinäre Gruppe hat Ideen im Forschungslab des Lehrstuhls für Industrial Design an der TU München zusammengeführt und in einer Nutzeranalyse überprüft. Das ausgestellte Musterbad zeigt den Stand der Forschungsarbeit. Einen Schwerpunkt der Untersuchungen bilden die Bedürfnisse älterer Menschen, denen eine Anpassung des Badezimmers mehr Sicherheit und unauffällige Unterstützung bietet. Im Sinne des Universal Design wurde dabei nach pragmatischen Lösungen gesucht, die Menschen aller Altersgruppen mehr Komfort bieten und die Wohn-
qualität erhöhen.


13. März 2015: Kinderhospiz Berliner Herz feierlich eröffnet



Gemeinsam mit 400 Gästen feierte der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg am 13. März die Eröffnung des Kindertages- und Nachthospizes Berliner Herz. Durch den Nachmittag führte Schauspieler Hans Brückner, der auch als ehrenamtlicher Familienbegleiter für das Projekt tätig ist. Vom HVD Berlin-Brandenburg begrüßten Bruno Osuch und Martin Beck die Gäste. Frau Dr. Christina Fuhrmann von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz sowie Prof. Dr. Hermann Josef Girschick, Leiter der Vivantes Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Berlin Friedrichshain, sprachen Grußworte.

Verbunden mit den besten Wünschen übergab Stefan Drees den Schlüssel an die Hausherren. Nach dem offiziellen Teil ermöglichten die Mitarbeiterinnen des Berliner Herz die Führungen durch das Haus. Das Hospiz steht mit seinen Angeboten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 30 Jahren offen, die an einer unheilbaren, lebensverkürzenden Erkrankung leiden. Es verfügt über sieben Plätze für die Stunden-, Tages- oder Nachtpflege und fünf Plätze für die 24-Stundenpflege.


10. Februar 2015: "Senevita Erlenmatt" - Betreutes Wohnen und Pflege in Basel


Auf dem ehemaligen Bahngelände Erlenmatt im Basler Norden entsteht seit 2007 ein neues Stadtviertel, das nach den Prinzipien einer nachhaltigen Quartiers-entwicklung konzipiert wurde. Direkt am neuen Erlenmattpark eröffnete das Haus der Senevita mit 15 Einzimmer- und 48 Zweizimmer-Wohnungen sowie 56 Pflegeplätzen im Dezember 2014. Die Entwurfsplanung des Neubaus im Minergie-Standard stammt von Feddersen Architekten.


30. Januar 2015: Kinderhospiz Berliner Herz kurz vor Fertigstellung



Fünf Wochen vor seiner Eröffnung ist der Neubau in der Lebuser Straße in Berlin-Friedrichshain nahezu fertiggestellt. Das neue Kindertages- und Nachthospiz Berliner Herz wird am 13. März seiner Bestimmung übergeben. Zwölf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zu 30 Jahren, die an lebensbegrenzenden Erkrankungen leiden, können im Hospiz aufgenommen werden. Jeweils die Hälfte der Plätze steht für den teilstationären und den vollstationären Bereich zur Verfügung. Die Einrichtung bietet die umfassende Begleitung und Versorgung der jungen Menschen während ihres Aufenthaltes in einer familiären Atmosphäre.


14. Januar 2015: AIT-Forum "Radikal Wohnen" in Frankfurt


Foto: Monique Küsel

Im Rahmen der Heimtextil 2015 lud das Architektenforum der AIT zu Vorträgen im Conference Space der Messe Frankurt. Das Programm "Radikal Wohnen" zeigte acht ungewöhnliche Positionen aktueller Architektur. Am ersten Kongresstag präsentierte Jörg Fischer unter dem Titel "Wohnen mit allen Sinnen" Projekte für Menschen mit Demenz.


11. Dezember 2014: Richtfest Senioren-Zentrum „An der alten Wache“ in Glinde


Foto: Luftbildservice Schmehrsahl

Das Senioren-Zentrum liegt am Eingang des Neubaugebiets „An der alten Wache“ im Zentrum von Glinde – rund 500 Meter von Marktplatz und Rathaus entfernt, mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und Ärzten in fußläufiger Entfernung. Das viergeschossige Gebäude im KfW-70-Standard wird auf einer Bruttogeschoss- fläche von ca. 6.600 qm Raum für 121 Bewohnerinnen und Bewohner bieten.

Neben der Betreuung in allen Pflegestufen werden auch Urlaubs- und Kurzzeit-pflege sowie ein beschützter Wohnbereich für Menschen mit Demenz angeboten. Die Eröffnung des Hauses der KerVita-Gruppe ist für Sommer 2015 vorgesehen. In das Erdgeschoss wird ein ambulanter Pflegedienst einziehen, der auch Bewohnern des direkt benachbarten Betreuten Wohnens zur Verfügung stehen wird.


24. Oktober 2014: hospital concepts Berlin


Foto: emtec e.V.

Zum 14. Mal fand am 24. und 25. Oktober die Fachkonferenz „hospital concepts – medizinzentren planen, errichten & betreiben“ statt. Unter dem Titel „Patienten-orientierung – kann Architektur helfen?“ stellte Eckhard Feddersen Lösungen für eine an den Bedürfnissen von Patienten und Mitarbeitern orientierte Gestaltung von Kliniken dar.


September 2014: Buch "raumverloren - Architektur und Demenz" erschienen



Demenz stellt eine große Herausforderung dar – für den Einzelnen wie für die Gesellschaft. Derzeit leben weltweit mehr als 35 Millionen Menschen mit Demenz, und diese Zahl wird sich bis 2050 voraussichtlich verdoppeln. Eine solche
Entwicklung betrifft auch die Architektur und den Städtebau, denn Menschen mit Demenz können sich oft schwer orientieren und nehmen Räume verändert wahr.

Wie sehen Wohnungen, öffentliche Gebäude und Außenräume, Quartiere, Städte und deren Infrastruktur aus, die den Anforderungen von Menschen mit Demenz und ihren Betreuern gerecht werden sollen? Welche Bedeutung erlangen hierbei sinn-
lich erfahrbare Elemente wie Licht, Farbe und Akustik? Und nicht zuletzt: Kann die Beschäftigung mit Demenz auch eine Chance sein, etwa ein ganzheitliches Ver- stän dnis von Raum zu entwickeln, das der Architektur und dem Bauen insgesamt und damit allen Menschen zugute kommt?

Diesen Fragen geht das Buch in zahlreichen Fachbeiträgen umfassend nach, die für ihre verschiedenen Disziplinen die spezifischen Anforderungen herausarbeiten. Daneben zeigt es anhand von internationalen Projekten konkrete Lösungen auf. Das Buch richtet sich an sämtliche an Entwurf und Planung Beteiligte – Architekten, Innenarchitekten, Ingenieure, Stadtplaner, Kommunen, Bauherren sowie an die Nutzer selbst: Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und ihr soziales Umfeld.


2. Juni 2014: Richtfest Kinderhospiz „Berliner Herz“



Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg feierte am 2. Juni das Richtfest seines teilstationären Kindertages- und Nachthospizes in der Lebuser Straße in Berlin-Friedrichshain. Schirmherrin Inka Bause moderierte die Festveranstaltung. In seinem Grußwort hob der Vorstandsvorsitzende des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg, Manfred Isemeyer, den Modellcharakter des Projektes hervor. Jörg Fischer, Geschäftsführer von Feddersen Architekten, betonte in seiner Ansprache die intensive Auseinandersetzung aller Beteiligten mit der sensiblen Bauaufgabe „Mit dem Kinderhospiz entsteht ein Haus, das als Lebensraum einlädt und gleichzeitig Orte des Rückzugs bietet – für Momente des Abschieds und der Trauer.“

Das neue Kinderhospiz steht Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen offen, die von lebensbegrenzenden Erkrankungen betroffen sind. In dem zweistöckigen Atriumhaus sollen zwölf Gäste und deren Angehörige betreut werden. Sieben Plätze stehen für teilstationäre und fünf Plätze für vollstationäre Angebote zur Verfügung. Die teilstationäre Betreuung bietet die Möglichkeit einer kurzfristigen bzw. vorübergehenden Zuwendung, die den Angehörigen persönliche Freiräume eröffnet und sie in die Lage versetzt, neue Kraft zu sammeln.


1. April 2014: Eckhard Feddersen übergibt Büro an Nachfolger

Zum 1. April 2014 übergibt Eckhard Feddersen das Büro feddersenarchitekten an
Stefan Drees und Jörg Fischer. Die langjährigen Mitarbeiter werden das Unternehmen als Feddersen Gesellschaft von Architekten mbH (Feddersen Architekten) weiterführen. Eckhard Feddersen wird die Arbeit der Gesellschaft weiterhin aktiv unterstützen.

Stefan Drees und Jörg Fischer sind als assoziierte Partner bereits seit fünf Jahren Mitglieder der Geschäftsführung und haben alle zentralen Projekte des Büros in leitender Funktion umgesetzt. Als geschäftsführende Gesellschafter werden sie Feddersen Architekten weiterführen. Mit der Übergabe an die beiden langjährigen Mitarbeiter ist die personelle wie inhaltliche Kontinuität in der Arbeit des Büros sichergestellt.

Stefan Drees begann seine berufliche Laufbahn nach dem Studium an der FH München 1991 als Architekt im Büro Quick Bäckmann Quick in Berlin. Seit 1999 war er im Büro Feddersen von Herder Architekten tätig, dem er auch nach der Gründung von feddersenarchitekten 2002 weiter angehörte. Seit 2009 ist Stefan Drees assoziierter Partner im Büro feddersenarchitekten.

Jörg Fischer war bereits nach seinem Architekturstudium an der TU Berlin und der UdK Berlin von 1988 bis 1993 im Büro Feddersen, von Herder & Partner beschäftigt. Von 1993 bis 2005 führte er in Berlin ein eigenes Architekturbüro, das für inter-nationale Auftraggeber tätig war. Seit 2005 arbeitet er für feddersenarchitekten. 2009 trat er als assoziierter Partner in die Geschäftsführung ein.

Unter der neuen Geschäftsführung werden die laufenden Projekte des Büros in gleicher Weise fortgeführt. Alle bisherigen Ansprechpartner stehen Geschäfts- und Kooperationspartnern wie gewohnt zur Verfügung. Feddersen Architekten werden Projekte aus den Bereichen Wohnen und soziale Dienstleistungen umsetzen. Die Themenfelder Architektur im Universal Design, der verschiedenen Wohnformen im Alter und die Weiterentwicklung der stationären Pflege werden weiter ausgebaut. Neben den bisherigen Schwerpunkten wird sich das Büro verstärkt Bauaufgaben im Ausland widmen.

Eckhard Feddersen wird auch zukünftig für das Büro tätig sein, begonnene Projekte begleiten und neue Vorhaben auf den Weg bringen. Auch seine publizistischen Aktivitäten wird er fortführen. „Ich freue mich, weiterhin mit Stefan Drees und Jörg Fischer für unsere Bauherren zu arbeiten und bringe meine Erfahrung und Ideen sehr gern mit ein“ unterstreicht Eckhard Feddersen.


14. Februar 2014:
Kompetenzzentrum Beraten- Wohnen- Pflegen in Forchheim eingeweiht


Foto: Diakonie Neuendettelsau

„Es ist nach dem Kompetenzzentrum in Nürnberg das zweite Leuchtturmprojekt der Diakonie Neuendettelsau für Menschen mit Demenz“, sagte Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer, Rektor der Diakonie Neuendettelsau, in seiner Ansprache während der offiziellen Eröffnung. In der weiträumigen Anlage auf dem rund 11.000 Quadratmeter großen Grundstück wurden über 17 Millionen Euro investiert. Der Komplex besteht neben dem stationären Wohn- und Pflegebereich mit acht Wohngemeinschaften aus zwei weiteren Gebäuden mit barrierefreien Wohnungen und Gewerbeflächen. Die Doktor Robert Pfleger-Stiftung aus Bamberg unterstützt den Bau mit rund 2,9 Mio. Euro. Fördergelder in Höhe von 900.000 Euro kamen von der Bayerischen Landesstiftung, 276.00 Euro steuerte die Deutsche Fernsehlotterie bei. Für die Ausstattung der Kapelle spendete eine Privatperson aus Erlangen 150.000 Euro.

Eckhard Feddersen hob den innovativen Charakter des Zentrums hervor. Die enge Verzahnung zwischen Wohnen und Pflege setzt Maßstäbe in der Versorgung von Menschen mit Demenz. Die 95 Bewohner werden Wohngruppen mit unterschied-lichem atmosphärischem Charakter vorfinden. In Anlehnung an Orte und Land-
striche in der Umgebung wurden acht individuelle Gestaltungsthemen entwickelt, die jeder Gruppe eine eigene Identität geben. Gleichzeitig garantiert die Struktur des Hauses einen funktionalen Betrieb und erleichtert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Alltag.


1. Dezember 2013: Wettbewerb Erweiterung Pflegeheim "PeLago" entschieden

Um dem wachsenden Bedarf nach bedürfnisgerechtem Wohnraum und Dienst-leistungen für ältere Menschen gerecht werden zu können, soll das Pflegeheim der Region Rorschach (PeLago), in der Bodenseegemeinde Rorschacherberg (CH) saniert und erweitert werden. Dabei ist die hohe Wohnqualität zu erhalten und die Infrastruktur im Sinne eines wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Betriebs zu verbessern. Der Erweiterungsbau soll 72 zusätzliche Pflegebetten in Doppel-zimmern mit rollstuhlgängigen Badezimmern sowie Funktions- und Nebenräumen umfassen. Auch die vorhandene Küche, die Garderoben und die Lingerie im Hauptbau werden in die Umstrukturierung mit einbezogen.

feddersenarchitekten beteiligte sich gemeinsam mit dem Baseler Büro WIRTH + WIRTH ARCHITEKTEN an dem beschränkten Realisierungswettbewerb. Der Entwurf entwickelt den Erweiterungsbau im Duktus des bestehenden Gebäudes. Die Jury lobt den zweitplatzierten Beitrag, der unter dem Titel "Zusammenhalt" stand, als stimmige Einheit zwischen Bestand und Neubau und hob die architektonische Qualität der Erweiterung besonders hervor.


Oktober 2013: Baubeginn Haus Eisenzahn in Berlin


Mit dem Ausheben der Baugrube begannen die Arbeiten am Projekt der Bürgerstadt AG in der Eisenzahnstraße in Berlin-Wilmersdorf. Auf sechs Etagen entstehen 32 Wohnungen und eine Tiefgarage mit 16 Stellplätzen. Haus Eisenzahn ist ein gemeinschaftsorientiertes Generationenprojekt. Um das nachbarschaftliche Zusammenleben zu unterstützen wird im Erdgeschoss ein Mehrzweckraum zur Verfügung stehen. Zusätzlich können die Bewohner einen 160 qm großen Dach- garten nutzen, der bequem über einen Aufzug zu erreichen ist. Zur Eisenzahnstraße sind im Erdgeschoss Flächen für eine klein- gewerbliche, wohnverträgliche Nutzung vorgesehen.

Die Wohnungen werden zwischen 63 und 156 qm groß und können teilweise zu größeren Einheiten zusammengelegt werden. Grundrissvarianten ermöglichen an die jeweiligen Bedürfnisse der Bewohner angepasste Appartements, die alle nach den Grundsätzen des Universal Designs entworfen sind. Das im KfW 70-Standard errichtete Gebäude wird an die vorhandene Fernwärmeversorgung angeschlossen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2015 geplant.


19. September 2013: Generalsanierung Seniorenheim Roth abgeschlossen


Das 1984 erbaute Hans-Roser-Haus in Roth wurde am 17. September nach einer umgreifenden Sanierung seiner Bestimmung übergeben. 127 Bewohnerinnen und Bewohnern bietet das Haus der Diakonie Neuendettelsau ein hochwertig ausge-stattetes Zuhause. Zahlreiche Zimmer haben einen Balkon zum grünen Innenhof. Die Gemeinschaftsbereiche wurden erweitert und mit einer speziellen Beleuchtung ausgestattet, die den Tagesverlauf nachbildet. Zukünftig verfügt das Seniorenheim auch über eine Tages- und Kurzzeitpflege.

„Mit der Runderneuerung erbringen wir den Beweis, dass sich auch in Häusern mit älterer Bausubstanz Einrichtungen mit Modellcharakter entwickeln lassen“, sagte der Leiter der Diakonie Neuendettelsau, Rektor Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, bei der Einweihungsfeier. Eckhard Feddersen hob besonders die wohnliche Atmosphäre hervor, die das Pflegeheim nach der Generalsanierung auszeichnet.


August 2013: Projektstart Wohnbebauung Hohenzollerndamm 151


Im Auftrag der Münchner Grund Immobilien Bauträger AG planen feddersen-architekten drei neue Wohnhäuser zwischen Hohenzollerndamm und Fritz-Wildung-Straße. Die Neubauten stehen in engem städtebaulichem Bezug zu den Bestands- gebäuden. In den 1930ger Jahren für militärische Zwecke errichtet sprechen die Altbauten eine für die Zeit typische neoklassizistische, düstere Architektursprache. Die Neubauten passen sich in ihrer Kubatur an, brechen mit ihrer durch Loggien und einem Staffelgeschoss aufgelockerten, hellen Fassade bewusst mit dem Duktus der Nachbarn. Das mit Naturstein verkleidete Erdgeschoss bindet das Ensemble optisch zusammen. Die U-förmige Gestalt wird an ihrer Südostseite in drei Stadtvillen zu den Grünflächen hin aufgelöst.

Die Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen reichen von 70 bis zu 150 Quadratmetern und werden als Einzeleigentum veräußert. Innerhalb der Wohnungen sind die Zwischen- wände in der Regel nichttragend geplant, um eine möglichst hohe Flexibilität der Grundrisse zu gewährleisten. Der überwiegende Teil der Appartements erhält von mindestens zwei Seiten Tageslicht. Ein besonderes Element bilden die Maisonette-Wohnungen, die Teile des vierten Ober- und des Staffelgeschosses einnehmen.


Juni 2013: BBSR-Publikation "Wohnen im Alter" erschienen

Die Fachzeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung" (IzR) diskutiert Themen aus Planung und Politik an der Nahtstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Sie wird vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) heraus-gegeben und erscheint sechsmal im Jahr. Die Ausgabe 2.2013 hat das Wohnen im Alter zum Thema. Neben der baulichen Barrierefreiheit und Altersgerechtigkeit vor allem im Wohnungsbestand wird die Sensibilisierung von Fachleuten und Bürgern in den Blick genommen. Auch die Aufgaben und Strategien von Kommunen werden betrachtet und lokale Handlungsansätze aufgezeigt.

Unter dem Titel "Für ein altersloses Wohnen - Barrieren reduzierender Umbau im Universal Design" zeigt Eckhard Feddersen in seinem Fachbeitrag, wie die erfor-derlichen Anpassungen in Stufen vorgenommen werden können. Drei Fallbeispiele aus Berlin illustrieren Möglichkeiten und Grenzen des Umbaus im Geschoss-wohnungsbau. Nähere Informationen zum Inhalt der Ausgabe finden Sie hier.


15. Juni 2013: Tag der offenen Baustelle in Forchheim


Die Arbeiten am neuen Kompetenzzentrum "Beraten - Wohnen - Pflegen" in Forch- heim schreiten voran. Am 15. Juni wird das Projekt von 11:00 bis 16:00 Uhr mit einem "Tag der offenen Baustelle" einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Interessierte Bürger können die großzügige Anlage auf dem insgesamt rund 11.000 Quadratmeter großen Grundstück besuchen und ein Musterzimmer besichtigen. Zudem können sich Interessenten über die Stellenangebote der Diakonie Neuen-dettelsau in Forchheim informieren.

Der Gebäudekomplex in der Sattlertorstraße umfasst Wohngruppen mit Atriumhof und geschütztem Garten sowie zwei weitere Wohn- und Geschäftshäuser. 22 barrierefreie Wohnungen sind geplant. Der Pflegebereich bietet 95 Bewohnern mit Demenz Platz. Acht Gewerbeeinheiten für Praxen, Dienstleistungen, Beratungs-stellen und Handel dienen auch der Nahversorgung und ergänzen das pflegerische Angebot. Die Diakonie Neuendettelsau errichtet das Kompetenzzentrum "Beraten - Wohnen - Pflegen" mit Unterstützung der Doktor Robert Pfleger-Stiftung Bamberg.


23. März 2013: IBA Hamburg eröffnet


Das Eröffnungswochenende am 23. und 24. März setzte den feierlichen Auftakt des Präsentationsjahres der Internationalen Bauausstellung Hamburg. Mehr als 60 Projekte auf den Elbinseln und in Wilhelmsburg präsentierten sich den Besuchern. Bis zum 3. November werden in rund 800 Führungen, 40 Fach- und 22 Publikums-veranstaltungen sowie 12 Ausstellungen Antworten auf die dringenden Fragen der modernen Stadt gegeben.

Auch das von feddersenarchitekten geplante Seniorenzentrum am Inselpark ist Teil des Veranstaltungsprogramms. Das Zentrum bildet einen Baustein des integrativen Quartiers Wilhelmsburg Mitte. Seine Struktur reagiert auf die Emissionen der direkt benachbarten Bahntrasse: Haushohe Wintergärten schirmen die Wohnräume vom Verkehrslärm ab und dienen Bewohnerinnen und Bewohnern als grüne Erholungs-räume. Eckhard Feddersen bezeichnet das Haus als Mittler zwischen den beiden Eingangsgebäuden zum Inselpark: „In seiner Mischung aus ruhiger Wirkung zur Bahn und bewegter Struktur zum Hof reagiert das Haus auf diesen ausgesprochen exponierten Ort.“  An das Pflegeheim angegliedert sind eine Pflegeschule, eine Kindertagesstätte und eine Mutter-Kind-Wohngruppe. Die Termine der Führungen können auf der Website der IBA eingesehen werden.


26. Februar 2013: Ausstellung "Zukunft Leben: Die Demografische Chance"


Foto: Michael Jungblut / Atelier Brückner

Am 26. Februar wurde das Jahr der Wissenschaft 2013 und zugleich die zentrale Begleitausstellung "Zukunft leben: Die demografische Chance" durch Bundes- forschungsministerin Johanna Wanka eröffnet. Die von der Leibniz-Gemeinschaft gestaltete Ausstellung wird bis zum 7. April im Berliner Museum für Naturkunde gezeigt und geht anschließend auf eine Rundreise durch vier weitere Forschungs-museen der Leibniz-Gemeinschaft in Mainz, Bochum, Bremerhaven und München sowie das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden. Im Rahmen der Ausstellung erläutert Eckhard Feddersen in einem kurzen Film die Entwicklung des Wohnens im Alter.

Auch der Deutschlandfunk hat in seiner Sendung "Studiozeit" am 28. Februar Eckhard Feddersen zu seiner Sicht auf den Demografischen Wandel befragt. Die Sendung kann hier in der Mediathek des Senders abgerufen werden.


14. Dezember 2012: Benefizkonzert für das Kinderhospiz "Berliner Herz"


Mit einem Benefizkonzert im Roten Rathaus beging der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg am 14. Dezember den feierlichen Auftakt für das Kindertages- und Nachthospiz "Berliner Herz". Voraussichtlich im März 2013 beginnen nach dem Entwurf von feddersenarchitekten die Bauarbeiten in der Lebuser Straße 15a im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Nahe des Alexanderplatzes wird das erste Kinder-hospiz mit stationären und teilstationären Plätzen entstehen.

Das Hospiz bietet Familien die Möglichkeit, ihre Kinder weiterhin zu Hause zu pflegen, zugleich aber auf eine Tages- und Nachtbetreuung zurückzugreifen. Lebensbegrenzt erkrankte Kinder können zu einzelnen Terminen oder regelmäßig Zeit im Haus in der Lebuser Straße verbringen. Hier werden auch die medizinisch-palliative Versorgung und zahlreiche Therapieangebote koordiniert. Das Kinder-tages- und Nachthospiz wird mit diesem singulären Ansatz bundesweiten Modellcharakter besitzen.


11. Dezember 2012: Wettbewerb Bachstrasse entschieden



Am 11. Dezember 2012 entschied die Jury den städtebaulichen Wettbewerb für die Bebauung des Areals an der Bachstraße in Berlin-Tiergarten. Gemeinsam mit zwei weiteren Entwürfen wurde der Beitrag von feddersenarchitekten in Zusammenarbeit mit JUCA architektur und landschaftsarchitektur mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Ein zweiter Platz wurde nicht vergeben. Das Preisgericht würdigte die Arbeit als „eine solide, interessante Lösung für diese städtebaulich prägnante Situation, sie gibt eine selbstbewusste, aktuelle Antwort auf die Stadt der Moderne ebenso wie auf das Steinerne Berlin – ohne dabei aufzutrumpfen."

Ziel des Wettbewerbs war es, Varianten vielfältigen Wohnens für unterschiedliche Gesellschaftsschichten zu entwickeln. Der Wettbewerb soll Grundlage für die Erstellung eines neuen Bebauungsplans werden. Eigentümer des 8.140 m² großen Grundstücks ist die Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS). Jörn von der Lieth, Geschäfts-führer der Gesellschaft, zeigte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen des Wettbewerbs: „Die Entwürfe überzeugen durch klare und zielgerichtete städte-bauliche Konzepte. Diese fügen sich hervorragend in das Umfeld ein, wodurch die Lage belebt und das Grundstück wieder repräsentativ wird. Die Attraktivität der Umgebung wird dadurch steigen. Darüber hinaus ermöglichen die Gebäude zeitgemäße, aber auch bewährte Wohnungsgrundrisse.“


18. September 2012: Modellvorhaben zum altersgerechten Umbau vorgestellt


Foto: Tina Merkau

Im Rahmen einer Veranstaltung im Rathaus Schöneberg wurde der Berliner Beitrag zum Bundesmodellvorhaben „Altersgerecht umbauen“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg und die GEWOBAG hatten das Forschungs-projekt „Seniorenwohnhäuser - altersgerechte Anpassung und Vernetzung im Quartier“ beim Bundesmodellvorhaben eingereicht. Seit Mai 2010 entwickelten feddersenarchitekten gemeinsam mit den Projektpartnern empirica AG und dem Nachbarschaftsheim Schöneberg e. V. kostengünstige Umbaulösungen für aus-
gewählte Wohngebäude.

Im Seniorenwohnhaus Westphalweg wurden eine Wohnung, ein Gemeinschafts-
raum und das Foyer im Universal Design umgestaltet. Die Erkenntnisse des Modellvorhabens fließen in eine Matrix ein, die als Grundlage für weitere Bestands-anpassungen dienen kann. Hendrik Jellema, Vorstand der GEWOBAG, zieht ein positives Fazit: „Das Berliner Modellvorhaben hat es uns ermöglicht, gemeinsam mit unseren Partnern ausgewählte Immobilien intensiv zu untersuchen und auf den gesamten Wohnungsbestand übertragbare Ergebnisse zu gewinnen.“


12. Juni 2012: Spatenstich für Seniorenzentrum am Inselpark

Als Teil der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg entsteht in der Neuen Mitte Wilhelmsburg das Pflege-Zentrum "am Inselpark" mit 141 Plätzen. Das Projekt umfasst ein Pflegeheim mit KITA und Pflegeschule, ein Ärztehaus, eine Tiefgarage, einer Stellplatzanlage sowie zwei Wohngebäude. Mit einem Investitions- volumen von rund 35 Mio. Euro werden knapp 27.000 qm Bruttogeschoßfläche realisiert. Als größter Teil des Eingangskomplexes der IBA Hamburg wird das KerVita Senioren-Zentrum errichtet.

Das von feddersenarchitekten geplante Ensemble wurde mit dem Zertifikat "IBA-Exzellenzprojekt" ausgezeichnet. Es erfüllt nicht nur die städtebaulichen und architektonischen Qualitätskriterien der IBA, auch der Energiestandard der EnEv 2009 wird um 30% unterschritten. Das Gebäude entspricht damit der KfW 55 Richtlinie. Das Senioren-Zentrum wird im Sommer 2013 eröffnen.


13. Juni 2012: Spatenstich für Kompetenzzentrum Forchheim

Mit dem Spatenstich wurde der Startschuss für das neue Kompetenzzentrum „Beraten – Wohnen – Pflege“ der Diakonie Neuendettelsau in Forchheim gegeben. Die großzügige Anlage auf dem insgesamt rund 11000 Quadratmeter großen Grundstück wird im Pflegebereich 96 Bewohnern mit Demenz Platz bieten. Das neue Haus ist für Menschen bestimmt, die im Alltag nicht mehr zurechtkommen und einen erhöhten Betreuungsbedarf haben. Die Bewohner leben in kleinen Wohnstrukturen mit jeweils zwölf Plätzen, die für die Mitarbeitenden in einer größeren Organisationseinheit verbunden sind.

Eckhard Feddersen hob die zukunftsweisende Verbindung von Funktionalpflege und Gruppenwohnen hervor. Der Gebäudekomplex umfasst das Hauptgebäude mit Atriumhof und geschütztem Garten sowie zwei weitere Wohn- und Geschäftshäuser. 22 Wohnungen sind geplant. Die acht kleineren Gewerbeeinheiten für Praxen, Dienstleistungen, Beratungsstellen und Handel werden der Nahversorgung des umgebenden Quartiers dienen.


29. März 2012: Das Bad im Universal Design auf der ALTENPFLEGE 2012

Unter dem Titel "Neuer Komfort im Heim – Badumbauten im Universal Design" präsentierten feddersenarchitekten gemeinsam mit HEWI, GIRA und Kaldewei im Rahmen der Sonderschau "aveneo – allee der innovationen" eine Musterlösung für den Umbau von Bädern.

Die Gestaltung reagiert auf sich wandelnde Ansprüche der Bewohner. Wohnlichkeit, Behaglichkeit und Komfort stehen im Mittelpunkt. Das gilt besonders für die Badezimmer: "Auch ein barrierefreies Bad im Pflegeheim kann schick sein. Universal Design ist für mich der Schlüssel zu einer funktionalen und gleichzeitig schönen Gestaltung" unterstreicht Eckhard Feddersen.


30. Januar 2012: Einweihung Service-Wohnen in Osthofen

Mit zwei neuen Wohnhäusern rundet die Haus Jacobus gGmbH im rheinland-
pfälzischen Osthofen ihr Angebot an Serviceleistungen für ältere Menschen ab. Am 30. Januar wurde die Eröffnung gefeiert. Das Service-Wohnen vereint Selbst-ständigkeit in den eigenen vier Wänden mit der Betreuung im Bedarfsfall. In ruhiger Lage am Rand der Gemeinde ermöglichen die ansprechenden, hellen Apartments altersgerechtes Wohnen.

Die Planung der 24 Zweizimmer- und sechs Dreizimmerwohnungen stammt aus dem Büro feddersenarchitekten. Alle Appartements sind mit einer möblierten Küche, einer barrierefreien Dusche mit WC und einem Balkon ausgestattet. Ein 24-Stunden-Notrufsystem ist ebenfalls inbegriffen.


30. November 2011: Eröffnung des dritten CAP-Markts in Berlin

Foto: Jochen Harzmann

Zur Eröffnung des CAP-Marktes in der Bürgerheimstraße in Lichtenberg überbrachte die Büroleiterin Ute Sprickmann-Kerkerinck die herzlichen Glückwünsche von feddersenarchitekten. Der Cap-Markt ist der dritte seiner Art in Berlin und der neunzigste bundesweit. Ganz in der Tradition der Tante-Emma-Läden bietet er eine wohnortnahe Versorgung im Kiez. Der große Andrang unmittelbar nach der Eröffnung zeigt den Bedarf für kleinteilige Einzelhandelslösungen im Quartier an der Frankfurter Allee.

Während eines Planungszeitraums von nur drei Monaten passten feddersen- architekten das bestehende Ladengeschäft im Erdgeschoss des Wohnhauses den Standards des Integrationsbetriebs an. Die CAP-Märkte bieten Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, im Arbeitsleben Fuß zu fassen und sich weiter zu qualifizieren. Der Expansionskurs unterstreicht den Erfolg diese Konzeptes.


3. November 2011: Eröffnung Senioren-Zentrum "Am Tierpark" in Stralsund

Unter dem Namen "Am Tierpark" öffnete das neue Pflegeheim der KerVita-Gruppe in Stralsund am 3. November seine Türen. Der Neubau bietet auf drei Etagen 107 Pflegeplätze in 91 Einzel- und acht Doppelzimmern. Von der rund 100 Quadratmeter großen Dachterrasse bietet sich den Bewohnern ein weiter Blick über den Moorteich und den angrenzenden Stadtwald. Auch aus diesem Grund sprach Geschäftsführer Christian Kerling bei der Eröffnungen von einem "idealen Standort".

Dies belegt auch die lange Liste der Voranmeldungen: Bereits 40 Interessenten aus der Hansestadt und ihrer Umgebung haben sich einen Platz gesichert. Stralsund profitiert in mehrfacher Hinsicht. Ein Großteil der 70 Arbeitsplätze ist durch eine enge Kooperation zwischen dem Betreiber und der lokalen Arbeitsagentur bereits vergeben. Das 8,9 Millionen-Projekt wurde unter Federführung von feddersenarchitekten geplant und innerhalb von zwölf Monaten errichtet.


17. Oktober 2011: Spatenstich für neues Kompetenzzentrum in München

Gemeinsam entwickeln die Diakonie Neuendettelsau und die AWO München ihr neues Kompetenzzentrum "Beraten – Wohnen – Pflegen" in München. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wurde am 17. Oktober ein weiterer Meilenstein erreicht. "Das Zentrum steht für ein interdisziplinäres, vernetztes Leistungsprofil im Zeichen der Kompetenz im Umgang mit Demenzkranken", unterstrich Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, der Rektor der Diakonie Neuendettelsau. Mit stationären Leistungen vernetzt werden Untersuchung und Beratung angeboten. Das Spektrum umfasst eine Demenzambulanz, das Modellzimmer "technikunterstütztes Wohnen für Demenzkranke", eine Arztpraxis und gerontopsychiatrische Dienste. Jürgen Salzhuber, Geschäftsführer der AWO München, ging in seiner Rede auf die lange Tradition bei der Betreuung in Wohngruppen für Menschen mit Demenz ein.

Eckhard Feddersen stellte den Entwurf des Neubaus vor, der sich in zwei Abschnitte gliedert. Im westlichen Gebäudetrakt verteilen sich in einer Wohngruppenstruktur 118 Plätze über vier Geschosse. Der zweite Gebäudeteil beherbergt eine Kinder- krippe, Arztpraxen, Büroflächen und Personalwohnungen. Hier werden Betroffenen und ihren Angehörigen sozial- und gerontopsychiatrische Beratungsstellen offen stehen. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im kommenden Frühling aufge-nommen und sollen im Sommer 2013 abgeschlossen sein. Die Investitionssumme beträgt rund 27 Millionen Euro. Nach dem innovativen Kompetenzzentrum Demenz in Nürnberg, das ebenfalls von feddersenarchitekten entworfen wurde, wird das Haus in München das zweite Zentrum dieser Art in Deutschland sein.


23. September 2011: Global Alzheimer´s Research Summit 2011 in Madrid

Aus aller Welt trafen am 22. und 23. September in Madrid Experten zum Global Alzheimer´s Research Summit 2011 zusammen. Im Mittelpunkt des Kongresses standen die aktuellen Erkenntnisse in wissenschaftlichen, medizinischen und gesellschaftlichen Fragen. Die Schirmherrschaft hatte Königin Sophia von Spanien inne. Sie eröffnete die Tagung mit einer Rede, in der sie die Herausforderungen der wachsenden Zahl von Alzheimer-Erkrankten unterstrich. 2100 Fachbesucher folgten den Vorträgen und besuchten die begleitende Ausstellung im Palacio de Congresos de Madrid.

Im Programmteil "Architecture and Design" präsentierte Eckhard Feddersen seine Erfahrungen und Ideen zur Architektur für Menschen mit Demenz. Dabei stellte er die gesellschaftliche Integration der Betroffenen in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Er plädierte für möglichst offene Einrichtungen in den Wohnquartieren. Auch in der Ausstellung waren feddersenarchitekten mit ausgewählten Projekten vertreten.


7. September 2011: Zukunftsforum Langes Leben in Berlin

"Architektur für ein Langes Leben" unter diesem Titel präsentierte Eckhard Feddersen am 7. September 2011auf dem Demographiekongress beispielhafte Projekte aus dem In- und Ausland. Neben dem altersgerechten Neubau wird die Anpassung vorhandener Wohnungen immer wichtiger werden. In den Mittelpunkt stellte er dabei die Gestaltungsgrundsätze des Universal Designs: "Gerade im Bestand ist Barrierefreiheit wenn überhaupt nur mit großem Aufwand zu erreichen. Statt an strengen Normen festzuhalten können wir individuelle Lösungen erreichen, die mehr Komfort für alle Bewohner bieten und alten Menschen den Alltag erleichtern"

Im anschließenden Gespräch mit Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer des Bundes Deutscher Architekten, plädierte Eckhard Feddersen dafür, energetische Sanierung und den altersgerechten Umbau gleichzeitig anzugehen: "Wenn Sie schon ein Haus anfassen, ist es vernünftig, beide Ziele umzusetzen. Es ist nicht nur zeitsparend und kostengünstig, auch gestalterisch erzielen Sie dann bessere Ergebnisse." Das Zukunftsforum Langes Leben fand zum zweiten Mal in Berlin statt. Der Kongress führt Entscheider aus der Wohnungs-, Sozial- und Gesundheits-wirtschaft mit Vertretern aus Politik, Kommunen und Industrie zusammen.


8. Juni 2011: Richtfest Senioren-Zentrum in Stralsund

Am 8. Juni wehte die Richtkrone über dem Rohbau des Senioren-Zentrums "Am Tierpark" in Stralsund. Die KerVita Gruppe investiert rund 8,9 Mio. Euro an der Barther Straße vor den Toren der Altstadt. Im September 2011 ist die Einweihung geplant. Mit dem neuen Zentrum eröffnet das Hamburger Familienunternehmen sein neuntes Haus in Norddeutschland und schafft in der Hansestadt mehr als 50 Arbeitsplätze. Nach der Fertigstellung des viergeschossigen Neubaus können 107 Bewohner in 91 Einzel- und 8 Doppelzimmern einziehen.

Im Erdgeschoss wird eine Wohngruppe für Menschen mit Demenz mit einem eigenen, geschützten Garten eingerichtet. Eine weitläufige Dachterrasse bietet einen einmaligen Rundblick über Stadtwald und Moorteich. Das Haus ist eng auf die Umgebung bezogen. Sein Foyer öffnet sich zur Barther Straße und gleichzeitig zum Hofgarten, der von zwei Gebäudeflügeln umschlossen wird. Auch der Saal im Erdgeschoss ist "durchgesteckt" und erhält von beiden Seiten Tageslicht. Die Flure in den Obergeschossen enden in kleinen Loggien, die als Ausguck zur Stadt dienen. Diese Balance zwischen offenen, einladenden und geschützten, Geborgenheit vermittelnden Räumen zeichnet das Senioren-Zentrum in besonderer Weise aus.


23. Mai 2011: Neues Zentrum für Menschen mit Demenz in München

Beraten, Wohnen und Pflegen unter einem Dach – mit diesem Konzept wird die Social Care Services Europe - SoCaSE GmbH an der Landsberger Straße in München ein Kompetenzzentrum für Menschen mit Demenz errichten. An der neugegründeten Gesellschaft sind die Diakonie Neuendettelsau und die Arbeiter-wohlfahrt München beteiligt. Der von feddersenarchitekten entworfene Neubau gliedert sich in zwei Abschnitte. Im westlichen Gebäudetrakt verteilen sich in einer Wohngruppenstruktur 118 Plätze über vier Geschosse. Die unterschiedlich ausgestalteten Gruppen orientieren sich an dem Drei-Welten-Modell. Je nach Stadium der Demenz und entsprechend den Bedürfnissen der Bewohner werden verschiedene Milieus angeboten, in denen alle Abstufungen von Betreuung – zwischen Wohnen und intensiver Pflege – zur Verfügung stehen. Der zweite Gebäudeteil beherbergt eine Kinderkrippe, Arztpraxen, Büroflächen und Personal-wohnungen. Hier sollen Betroffenen und ihren Angehörigen sozial- und gerontopsychiatrische Beratungsstellen offen stehen.

Städtebaulich fasst der lang gestreckte Gebäuderiegel den Straßenraum an der Südseite der Landsberger Straße und schirmt das angrenzende Wohngebiet gegen den Verkehrslärm ab. Gläserne Treppenhäuser und ein Staffelgeschoss lockern den Baukörper auf. An seiner Südseite wird er über mehrere Etagen abgestuft und vermittelt so zu den Reihenhauszeilen in der Nachbarschaft. Hier liegen auch die Gärten des Kompetenzzentrums, die teils öffentlich zugänglich, teils den Bewohnern vorbehalten sind. Mit dem Beginn der Bauarbeiten wird im Frühjahr 2012, mit der Fertigstellung im Sommer 2013 gerechnet.


2. April 2011: Gebündelte Kompetenz für Sozialimmobilien: NETZWERK S gegründet

Unter der Marke NETZWERK S haben sich sechs ausgewiesene Experten aus dem Bereich Sozialimmobilien zusammengeschlossen. Die Kooperationspartner sind: Dr. Marie-Therese Krings-Heckemeier (empirica), Evmarie Zell (Kubus360 GmbH), Eckhard Feddersen (feddersenarchitekten), Christoph Maurer (Initiium AG), Reinhard Ottmann (Ottmann Consulting) und Ronald Richter (RichterRechts- anwälte). Das Angebot, Sozialimmobilien ressortübergreifend und ganzheitlich zu betrachten, richtet sich an soziale Träger mit einem eigenen Immobilienbestand. Ziel ist es, den Immobilienwert nicht nur zu stabilisieren sondern aktiv zu steigern.

Je nach Unternehmensprofil können unterschiedliche Leistungsbausteine passgenau auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Betreibers zusammen-gestellt werden. Das NETZWERK S umfasst Expertisen im Bereiche Immobilien-portfolio-Management, Marktforschung, strategische Beratung, Finanzierungs-modelle, Risikosteuerung, Heim-, Gesellschafts- und Immobilienrecht sowie Planungsleistungen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.netzwerk-s.de


14. März 2011: Wettbewerb Evangelische Elisabeth Klinik Berlin entschieden

Im Realisierungswettbewerb zum Neubau eines Seniorenstifts, eines Ärztehauses und eines Hospizes im Berliner Ortsteil Tiergarten zeichnete die Jury den Beitrag von feddersenarchitekten und Harms Wulf Garten- und Landschaftsarchitekten mit dem 2. Preis aus. Der Auslober, die Paul Gerhardt Diakonie e.V., möchte den zweitältesten Klinikstandort Berlins städtebaulich neu ordnen und qualitativ aufwerten. Nahe des Potsdamer Platzes soll das Versorgungsangebot für alle akuten Gesundheitsprobleme und umfassende Pflegedienstleistungen für ältere Menschen ausgebaut werden.

Der Entwurf sieht die Weiterentwicklung des Klinikgeländes zu einem Campus vor, der die drei Lebenssphären Gesundheit, Pflege und Wohnen an einem urbanen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität bündelt. Das städtebauliche Konzept integriert alle drei Aspekte: Das neue Ärztehaus an der Lützowstraße setzt mit seinem Turm einen markanten Hochpunkt, der die Elisabeth Klinik im Stadtraum präsent werden lässt. Sein Sockel bildet eine klare Kante zur Lützowstraße und formuliert den Blockrand. Das Seniorenstift wird als eigene Adresse ausgebildet. Durch einen Rücksprung der Fassade entsteht ein begrünter Vorplatz, der Abstand zur belebten Straße bietet und damit dem wohnlichen Gesamtcharakter des Seniorenstifts gerecht wird. Das Hospiz im Staffelgeschoss verfügt über eine großzügige Dachterrasse.


3. März 2011: feddersenarchitekten planen in der Neuen Mitte Wilhelmsburg

Bis zum März 2013 entsteht in Hamburg-Wilhelmsburg das zentrale Gebäude-
ensemble "Neue Mitte Wilhelmsburg" im Rahmen der Internationalen Bauaus-stellung (IBA). Auf dem 2 Hektar großen Areal werden Dienstleistung, Bildung,
Sport, Wohnen und Freizeit realisiert. 70 Mio. Euro privater Investitionen fließen in das Projekt. Der Eingangskomplex zur Internationalen Gartenschau (igs) flankiert die Neuenfelder Straße mit einem Ärztehaus und dem Haus der InselAkademie.

Darüber hinaus wird ein Pflegeheim , eine integrierte Pflegeschule und eine Kindertagesstätte errichtet. Hier setzte sich der Entwurf von feddersenarchitekten durch. Der Struktur der Blockrandbebauung entsprechend präsentiert sich das Ensemble als ruhender Baukörper, der sich mit dem warm-tonigen Werkstein seiner Lochfassade in die unmittelbare Nachbarschaft einpasst. Feingliedrige, vertikale Strukturen markieren Eingänge und besondere Orte wie die Wintergärten an der Ostseite. Zusätzlich durchbricht eine Faltung die Einheitlichkeit der Fassade, Gebäudeteile und Funktionen werden ablesbar.


1. Februar 2011: 1. Platz Neubau eines Alters- und Pflegezentrums in Zollikofen

Im eingeladenen Wettbewerb zum Neubau eines Alters- und Pflegezentrums in Zollikofen (Schweiz) konnte sich feddersenarchitekten gemeinsam mit Marina Stankovic Architekten mit ihrem Entwurf durchsetzen. Der Entwurf sieht 172 Plätze stationäre Pflege und 57 altersgerechte Wohnungen vor. Das Konzept ist in zweifacher Hinsicht von Flexibilität geprägt. Die Grundrisse erlauben in allen Gebäudeteilen einen Nutzungswechsel zwischen Wohnen und Pflege. Innerhalb der Pflege ist wiederum sowohl ein Funktionalbereich mit mehr als 30 Plätzen auf einer Ebene als auch eine Gruppe mit maximal 15 Bewohnern denkbar. Ermöglicht wird diese Vielfalt durch die modulare Typologie, die dem Entwurf zu Grunde liegt: Sechs pavillonartige Kuben sind durch eine Mittelachse verknüpft, die eine mäanderartige Reihung der Zimmer erlaubt. Es entstehen athmosphärische Raumfolgen mit einem steten Wechsel von torähnlichen Einengungen und großzügigen offenen Wohnbereichen. Im Erdgeschoss bildet der Baukörper eine markante und repräsentative Adresse zur der von Arkaden begleitenden Bernstraße. Die Fassaden bieten durch ihre Lamellenstrukturen ein lebendiges Bild und schirmen die Bewohner von Verkehrslärm, Einblicken und direkter Sonneneinstrahlung ab.


18. November 2010: Eröffnung Residenz Rebstockpark

Wohnen und Pflege unter einem Dach bietet die Rebstockresidenz in Frankfurt am Main. Am 18. November wurde die Anlage feierlich eröffnet. In 88 barrierefreien Appartements können die Bewohner aus einer Vielzahl von zusätzlichen Serviceleistungen wählen. Die hellen Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen – ihre Größe variiert zwischen 42 und 100 Quadratmetern – sind mit Parkettboden und Einbauküchen ausgestattet. Großzügigen Balkone nach Süden geben den Blick auf den Taunus frei. Neben dem Betreuten Wohnen beherbergt die Residenz 150 Pflegeplätze in 108 Einzel- und 21 Doppelzimmern. Menschen mit Demenz können in einem eigenen Wohnbereich im Erdgeschoss in zwölf Einzelzimmer und Gemeinschaftsräumen versorgt werden. Allen Bewohnern stehen die abwechslungsreich gestalteten Außenanlagen offen. Den kommunikativen Mittelpunkt der Residenz Rebstockpark bilden das Bistro und das öffentliche Restaurant mit Sonnenterrasse.


9. November 2010: Bundesminister Ramsauer besucht "Modellvorhaben Altersgerecht Umbauen" in Berlin

Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer besuchte am 9. November 2010 das Modellvorhaben der GEWOBAG im Westphalweg 7 in Berlin-Mariendorf. Dort ließ er sich von GEWOBAG-Vorstand Hendrik Jellema und Eckhard Feddersen über den Projektstand informieren. Unter dem Titel "Altersgerecht Umbauen" fördert das Bundesbauministerium den Umbau von Wohngebäuden und Wohnquartieren. Die KfW-Bank stellt über ein gleichnamiges Programm Fördermittel zur Verfügung. In 20 Modellvorhaben werden Ideen und Konzepte in der Praxis erprobt und ausgewertet. Rund 100 Unternehmen aus ganz Deutschland hatten sich um eine Teilnahme beworben. Die GEWOBAG nimmt als einziges Berliner Unternehmen mit ihrem Projekt "Seniorenwohnhäuser – altersgerechte Anpassung und Vernetzung im Quartier" teil. feddersenarchitekten berät das Unternehmen beim Umbau der vier ausgewählten Seniorenwohnhäuser.


1. Oktober 2010: Einweihung Seniorenzentrum "An der Warnow" in Rostock - Lütten Klein

Rostock

Am 1. Oktober öffnete das neue KerVita Seniorenzentrum "An der Warnow" im Rostocker Stadtteil Lütten Klein seine Türen. Auf vier Etagen werden 120 Pflegeplätze in Ein- und Zweibettzimmern angeboten. Neben der stationären Pflege können Urlaubs- und Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden. Das Angebot trifft auf einen hohen Bedarf im Quartier - am Tag der Eröffnung lagen bereits 25 Anmeldungen vor.

Für feddersenarchitekten stand die Orientierung an den lokalen Erfordernissen und Bedingungen im Mittelpunkt der Planung. Mit seiner klaren Struktur passt sich der Neubau in die Umgebung der Plattenbausiedlung ein. Auch die Innengestaltung schafft vielfältige Bezüge zu Rostock: Die vier Wohnbereiche Zoologischer Garten, Warnemünde, Stadtpark und Hafen greifen Motive aus der Hansestadt auf und vermitteln eine heimatliche Atmosphäre. Großzügige Aufenthaltsräume und eine Cafeteria tragen zum einladenden Gesamtcharakter des Hauses bei.


30. Juni 2010: Eröffnung CAP- Markt in Berlin-Lichtenberg

capmarkt

Am 30. Juni wurde in der Rüdigerstraße 75 in Lichtenberg der zweite CAP-Markt in Berlin eröffnet. Auf einer Verkaufsfläche von 440 qm finden Kunden ein reichhaltiges Angebot für alle Dinge des täglichen Lebens. Der CAP-Markt versteht sich im doppelten Sinn als Lebensmittelpunkt. Ein Bistro mit Backshop lädt ein zum Verweilen, zum Austausch und zum Kennenlernen. Das Herzstück der CAP-Märkte sind Menschen mit Behinderung oder Benachteiligung. Zehn neue Arbeitsplätze - davon sieben für Menschen mit Behinderungen - sind hier geschaffen worden.

Im Rahmen des umfassenden Umbaus realisierten feddersenarchitekten die barrierefreie Erschließung des Marktes. Architektonisch aufgewertet erfüllt der Einzelhandelsstandort eine wichtige Funktion für die Nahversorgung des Quartiers. In seinem Grußwort zur Eröffnung hob Eckhard Feddersen die beispielhafte Integrationswirkung des Betriebs hervor. Architektur für Menschen mit Behinderung zählt zu den langjährigen Schwerpunkten unseres Büros.


11. Juni 2010: feddersenarchitekten gewinnt Ideen-Wettbewerb der Nieder-Ramstäder Diakonie

muehltal

Im Rahmen des Konzepts "Wohnen für alte und pflegebedürftige Menschen in Mühltal" soll auf dem Areal der Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) ein Altenpflegeheim im Hausgemeinschaftsmodell realisiert werden, das von der "Mission Leben - Im Alter" betrieben wird. 48 pflegebedürftige Senioren sollen ein neues Zuhause finden. Aus dem von der NRD durchgeführten Ideen-Wettbewerb ging feddersenarchitekten als erster Preisträger hervor. Die Bewertungskommission votierte am 9. Juni mit großer Mehrheit für das Konzept, das die höchste Lebensqualität für ältere und pflegebedürftige Menschen verspricht.

Besonders hob die Jury die Vielfalt der Grundrisslösungen hervor: "Die Arbeit besticht nicht nur durch eine sehr differenzierte Durcharbeitung der Freiflächen, sondern auch der einzelnen Grundrisse. In beiden Gebäuden wird die Gruppierung einer Hausgemeinschaft in unterschiedlich starke Untergruppen (3-5 Bewohner) sehr stark thematisiert. Gerade in der Ausdifferenzierung in Untergruppen lässt sich die Entwicklung einer kleinteiligen, familienähnlichen Wohnform erahnen. Im Zentrum einer jeden Hausgemeinschaft steht die Gemeinschaftsfläche, die neben einer Westorientierung auch über eine Südorientierung verfügt und somit eine optimale Belichtung erhält. Der Entwurf schafft in Teilbereichen sehr überzeugende Pufferzonen zwischen der Erschließung, den Gemeinschafts- sowie den Individualbereichen. Die Grundrisse spiegeln den gewünschten Anspruch an Individualität der einzelnen Bewohner deutlich wieder."


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