Aktuelles

 


Das Team von feddersenarchitekten wünscht ein glückliches Jahr 2012!



30. November 2011: Eröffnung des dritten CAP-Markts in Berlin

Foto: Jochen Harzmann

Zur Eröffnung des CAP-Marktes in der Bürgerheimstraße in Lichtenberg überbrachte die Büroleiterin Ute Sprickmann-Kerkerinck die herzlichen Glückwünsche von feddersenarchitekten. Der Cap-Markt ist der dritte seiner Art in Berlin und der neunzigste bundesweit. Ganz in der Tradition der Tante-Emma-Läden bietet er eine wohnortnahe Versorgung im Kiez. Der große Andrang unmittelbar nach der Eröffnung zeigt den Bedarf für kleinteilige Einzelhandelslösungen im Quartier an der Frankfurter Allee.

Während eines Planungszeitraums von nur drei Monaten passten feddersen- architekten das bestehende Ladengeschäft im Erdgeschoss des Wohnhauses den Standards des Integrationsbetriebs an. Die CAP-Märkte bieten Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, im Arbeitsleben Fuß zu fassen und sich weiter zu qualifizieren. Der Expansionskurs unterstreicht den Erfolg diese Konzeptes.


3. November 2011: Eröffnung Senioren-Zentrum "Am Tierpark" in Stralsund

Unter dem Namen "Am Tierpark" öffnete das neue Pflegeheim der KerVita-Gruppe in Stralsund am 3. November seine Türen. Der Neubau bietet auf drei Etagen 107 Pflegeplätze in 91 Einzel- und acht Doppelzimmern. Von der rund 100 Quadratmeter großen Dachterrasse bietet sich den Bewohnern ein weiter Blick über den Moorteich und den angrenzenden Stadtwald. Auch aus diesem Grund sprach Geschäftsführer Christian Kerling bei der Eröffnungen von einem "idealen Standort".

Dies belegt auch die lange Liste der Voranmeldungen: Bereits 40 Interessenten aus der Hansestadt und ihrer Umgebung haben sich einen Platz gesichert. Stralsund profitiert in mehrfacher Hinsicht. Ein Großteil der 70 Arbeitsplätze ist durch eine enge Kooperation zwischen dem Betreiber und der lokalen Arbeitsagentur bereits vergeben. Das 8,9 Millionen-Projekt wurde unter Federführung von feddersenarchitekten geplant und innerhalb von zwölf Monaten errichtet.


17. Oktober 2011: Spatenstich für neues Kompetenzzentrum in München

Gemeinsam entwickeln die Diakonie Neuendettelsau und die AWO München ihr neues Kompetenzzentrum "Beraten – Wohnen – Pflegen" in München. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wurde am 17. Oktober ein weiterer Meilenstein erreicht. "Das Zentrum steht für ein interdisziplinäres, vernetztes Leistungsprofil im Zeichen der Kompetenz im Umgang mit Demenzkranken", unterstrich Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, der Rektor der Diakonie Neuendettelsau. Mit stationären Leistungen vernetzt werden Untersuchung und Beratung angeboten. Das Spektrum umfasst eine Demenzambulanz, das Modellzimmer "technikunterstütztes Wohnen für Demenzkranke", eine Arztpraxis und gerontopsychiatrische Dienste. Jürgen Salzhuber, Geschäftsführer der AWO München, ging in seiner Rede auf die lange Tradition bei der Betreuung in Wohngruppen für Menschen mit Demenz ein.

Eckhard Feddersen stellte den Entwurf des Neubaus vor, der sich in zwei Abschnitte gliedert. Im westlichen Gebäudetrakt verteilen sich in einer Wohngruppenstruktur 118 Plätze über vier Geschosse. Der zweite Gebäudeteil beherbergt eine Kinder- krippe, Arztpraxen, Büroflächen und Personalwohnungen. Hier werden Betroffenen und ihren Angehörigen sozial- und gerontopsychiatrische Beratungsstellen offen stehen. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im kommenden Frühling aufge-nommen und sollen im Sommer 2013 abgeschlossen sein. Die Investitionssumme beträgt rund 27 Millionen Euro. Nach dem innovativen Kompetenzzentrum Demenz in Nürnberg, das ebenfalls von feddersenarchitekten entworfen wurde, wird das Haus in München das zweite Zentrum dieser Art in Deutschland sein.


23. September 2011: Global Alzheimer´s Research Summit 2011 in Madrid

Aus aller Welt trafen am 22. und 23. September in Madrid Experten zum Global Alzheimer´s Research Summit 2011 zusammen. Im Mittelpunkt des Kongresses standen die aktuellen Erkenntnisse in wissenschaftlichen, medizinischen und gesellschaftlichen Fragen. Die Schirmherrschaft hatte Königin Sophia von Spanien inne. Sie eröffnete die Tagung mit einer Rede, in der sie die Herausforderungen der wachsenden Zahl von Alzheimer-Erkrankten unterstrich. 2100 Fachbesucher folgten den Vorträgen und besuchten die begleitende Ausstellung im Palacio de Congresos de Madrid.

Im Programmteil "Architecture and Design" präsentierte Eckhard Feddersen seine Erfahrungen und Ideen zur Architektur für Menschen mit Demenz. Dabei stellte er die gesellschaftliche Integration der Betroffenen in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Er plädierte für möglichst offene Einrichtungen in den Wohnquartieren. Sein Vortrag ist auf der Website des Kongresses abrufbar. Auch in der Ausstellung waren feddersenarchitekten mit ausgewählten Projekten vertreten.


7. September 2011: Zukunftsforum Langes Leben in Berlin

"Architektur für ein Langes Leben" unter diesem Titel präsentierte Eckhard Feddersen am 7. September 2011auf dem Demographiekongress beispielhafte Projekte aus dem In- und Ausland. Neben dem altersgerechten Neubau wird die Anpassung vorhandener Wohnungen immer wichtiger werden. In den Mittelpunkt stellte er dabei die Gestaltungsgrundsätze des Universal Designs: "Gerade im Bestand ist Barrierefreiheit wenn überhaupt nur mit großem Aufwand zu erreichen. Statt an strengen Normen festzuhalten können wir individuelle Lösungen erreichen, die mehr Komfort für alle Bewohner bieten und alten Menschen den Alltag erleichtern"

Im anschließenden Gespräch mit Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer des Bundes Deutscher Architekten, plädierte Eckhard Feddersen dafür, energetische Sanierung und den altersgerechten Umbau gleichzeitig anzugehen: "Wenn Sie schon ein Haus anfassen, ist es vernünftig, beide Ziele umzusetzen. Es ist nicht nur zeitsparend und kostengünstig, auch gestalterisch erzielen Sie dann bessere Ergebnisse." Das Zukunftsforum Langes Leben fand zum zweiten Mal in Berlin statt. Der Kongress führt Entscheider aus der Wohnungs-, Sozial- und Gesundheits-wirtschaft mit Vertretern aus Politik, Kommunen und Industrie zusammen.


8. Juni 2011: Richtfest Senioren-Zentrum in Stralsund

Am 8. Juni wehte die Richtkrone über dem Rohbau des Senioren-Zentrums "Am Tierpark" in Stralsund. Die KerVita Gruppe investiert rund 8,9 Mio. Euro an der Barther Straße vor den Toren der Altstadt. Im September 2011 ist die Einweihung geplant. Mit dem neuen Zentrum eröffnet das Hamburger Familienunternehmen sein neuntes Haus in Norddeutschland und schafft in der Hansestadt mehr als 50 Arbeitsplätze. Nach der Fertigstellung des viergeschossigen Neubaus können 107 Bewohner in 91 Einzel- und 8 Doppelzimmern einziehen.

Im Erdgeschoss wird eine Wohngruppe für Menschen mit Demenz mit einem eigenen, geschützten Garten eingerichtet. Eine weitläufige Dachterrasse bietet einen einmaligen Rundblick über Stadtwald und Moorteich. Das Haus ist eng auf die Umgebung bezogen. Sein Foyer öffnet sich zur Barther Straße und gleichzeitig zum Hofgarten, der von zwei Gebäudeflügeln umschlossen wird. Auch der Saal im Erdgeschoss ist "durchgesteckt" und erhält von beiden Seiten Tageslicht. Die Flure in den Obergeschossen enden in kleinen Loggien, die als Ausguck zur Stadt dienen. Diese Balance zwischen offenen, einladenden und geschützten, Geborgenheit vermittelnden Räumen zeichnet das Senioren-Zentrum in besonderer Weise aus.


23. Mai 2011: Neues Zentrum für Menschen mit Demenz in München

Beraten, Wohnen und Pflegen unter einem Dach – mit diesem Konzept wird die Social Care Services Europe - SoCaSE GmbH an der Landsberger Straße in München ein Kompetenzzentrum für Menschen mit Demenz errichten. An der neugegründeten Gesellschaft sind die Diakonie Neuendettelsau und die Arbeiter-wohlfahrt München beteiligt. Der von feddersenarchitekten entworfene Neubau gliedert sich in zwei Abschnitte. Im westlichen Gebäudetrakt verteilen sich in einer Wohngruppenstruktur 118 Plätze über vier Geschosse. Die unterschiedlich ausgestalteten Gruppen orientieren sich an dem Drei-Welten-Modell. Je nach Stadium der Demenz und entsprechend den Bedürfnissen der Bewohner werden verschiedene Milieus angeboten, in denen alle Abstufungen von Betreuung – zwischen Wohnen und intensiver Pflege – zur Verfügung stehen. Der zweite Gebäudeteil beherbergt eine Kinderkrippe, Arztpraxen, Büroflächen und Personal-wohnungen. Hier sollen Betroffenen und ihren Angehörigen sozial- und gerontopsychiatrische Beratungsstellen offen stehen.

Städtebaulich fasst der lang gestreckte Gebäuderiegel den Straßenraum an der Südseite der Landsberger Straße und schirmt das angrenzende Wohngebiet gegen den Verkehrslärm ab. Gläserne Treppenhäuser und ein Staffelgeschoss lockern den Baukörper auf. An seiner Südseite wird er über mehrere Etagen abgestuft und vermittelt so zu den Reihenhauszeilen in der Nachbarschaft. Hier liegen auch die Gärten des Kompetenzzentrums, die teils öffentlich zugänglich, teils den Bewohnern vorbehalten sind. Mit dem Beginn der Bauarbeiten wird im Frühjahr 2012, mit der Fertigstellung im Sommer 2013 gerechnet.


2. April 2011: Gebündelte Kompetenz für Sozialimmobilien: NETZWERK S gegründet

Unter der Marke NETZWERK S haben sich sechs ausgewiesene Experten aus dem Bereich Sozialimmobilien zusammengeschlossen. Die Kooperationspartner sind: Dr. Marie-Therese Krings-Heckemeier (empirica), Evmarie Zell (Kubus360 GmbH), Eckhard Feddersen (feddersenarchitekten), Christoph Maurer (Initiium AG), Reinhard Ottmann (Ottmann Consulting) und Ronald Richter (RichterRechts- anwälte). Das Angebot, Sozialimmobilien ressortübergreifend und ganzheitlich zu betrachten, richtet sich an soziale Träger mit einem eigenen Immobilienbestand. Ziel ist es, den Immobilienwert nicht nur zu stabilisieren sondern aktiv zu steigern.

Je nach Unternehmensprofil können unterschiedliche Leistungsbausteine passgenau auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Betreibers zusammen-gestellt werden. Das NETZWERK S umfasst Expertisen im Bereiche Immobilien-portfolio-Management, Marktforschung, strategische Beratung, Finanzierungs-modelle, Risikosteuerung, Heim-, Gesellschafts- und Immobilienrecht sowie Planungsleistungen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.netzwerk-s.de


14. März 2011: Wettbewerb Evangelische Elisabeth Klinik Berlin entschieden

Im Realisierungswettbewerb zum Neubau eines Seniorenstifts, eines Ärztehauses und eines Hospizes im Berliner Ortsteil Tiergarten zeichnete die Jury den Beitrag von feddersenarchitekten und Harms Wulf Garten- und Landschaftsarchitekten mit dem 2. Preis aus. Der Auslober, die Paul Gerhardt Diakonie e.V., möchte den zweitältesten Klinikstandort Berlins städtebaulich neu ordnen und qualitativ aufwerten. Nahe des Potsdamer Platzes soll das Versorgungsangebot für alle akuten Gesundheitsprobleme und umfassende Pflegedienstleistungen für ältere Menschen ausgebaut werden.

Der Entwurf sieht die Weiterentwicklung des Klinikgeländes zu einem Campus vor, der die drei Lebenssphären Gesundheit, Pflege und Wohnen an einem urbanen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität bündelt. Das städtebauliche Konzept integriert alle drei Aspekte: Das neue Ärztehaus an der Lützowstraße setzt mit seinem Turm einen markanten Hochpunkt, der die Elisabeth Klinik im Stadtraum präsent werden lässt. Sein Sockel bildet eine klare Kante zur Lützowstraße und formuliert den Blockrand. Das Seniorenstift wird als eigene Adresse ausgebildet. Durch einen Rücksprung der Fassade entsteht ein begrünter Vorplatz, der Abstand zur belebten Straße bietet und damit dem wohnlichen Gesamtcharakter des Seniorenstifts gerecht wird. Das Hospiz im Staffelgeschoss verfügt über eine großzügige Dachterrasse.


3. März 2011: feddersenarchitekten planen in der Neuen Mitte Wilhelmsburg

Bis zum März 2013 entsteht in Hamburg-Wilhelmsburg das zentrale Gebäude-
ensemble "Neue Mitte Wilhelmsburg" im Rahmen der Internationalen Bauaus-stellung (IBA). Auf dem 2 Hektar großen Areal werden Dienstleistung, Bildung,
Sport, Wohnen und Freizeit realisiert. 70 Mio. Euro privater Investitionen fließen in das Projekt. Der Eingangskomplex zur Internationalen Gartenschau (igs) flankiert die Neuenfelder Straße mit einem Ärztehaus und dem Haus der InselAkademie.

Darüber hinaus wird ein Pflegeheim mit 125 vollstationären Plätzen, eine integrierte Pflegeschule und eine Kindertagesstätte errichtet. Hier setzte sich der Entwurf von feddersenarchitekten durch. Der Struktur der Blockrandbebauung entsprechend präsentiert sich das Ensemble als ruhender Baukörper, der sich mit dem warm-tonigen Werkstein seiner Lochfassade in die unmittelbare Nachbarschaft einpasst. Feingliedrige, vertikale Strukturen markieren Eingänge und besondere Orte wie die Wintergärten an der Ostseite. Zusätzlich durchbricht eine Faltung die Einheitlichkeit der Fassade, Gebäudeteile und Funktionen werden ablesbar.


1. Februar 2011: 1. Platz Neubau eines Alters- und Pflegezentrums in Zollikofen

Im eingeladenen Wettbewerb zum Neubau eines Alters- und Pflegezentrums in Zollikofen (Schweiz) konnte sich feddersenarchitekten gemeinsam mit Marina Stankovic Architekten mit ihrem Entwurf durchsetzen. Der Entwurf sieht 172 Plätze stationäre Pflege und 57 altersgerechte Wohnungen vor. Das Konzept ist in zweifacher Hinsicht von Flexibilität geprägt. Die Grundrisse erlauben in allen Gebäudeteilen einen Nutzungswechsel zwischen Wohnen und Pflege. Innerhalb der Pflege ist wiederum sowohl eine Funktionalbereich mit mehr als 30 Plätzen auf einer Ebene als auch eine Gruppe mit maximal 15 Bewohnern denkbar. Ermöglicht wird diese Vielfalt durch die modulare Typologie, die dem Entwurf zu Grunde liegt: Sechs pavillonartige Kuben sind durch eine Mittelachse verknüpft, die eine mäanderartige Reihung der Zimmer erlaubt. Es entstehen athmosphärische Raumfolgen mit einem steten Wechsel von torähnlichen Einengungen und großzügigen offenen Wohnbereichen. Im Erdgeschoss bildet der Baukörper eine markante und repräsentative Adresse zur der von Arkaden begleitenden Berner Straße. Die Fassaden bieten durch ihre Lamellenstrukturen ein lebendiges Bild und schirmen die Bewohner von Verkehrslärm, Einblicken und direkter Sonneneinstrahlung ab.


18. November 2010: Eröffnung Residenz Rebstockpark

Wohnen und Pflege unter einem Dach bietet die Rebstockresidenz in Frankfurt am Main. Am 18. November wurde die Anlage feierlich eröffnet. In 88 barrierefreien Appartements können die Bewohner aus einer Vielzahl von zusätzlichen Serviceleistungen wählen. Die hellen Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen – ihre Größe variiert zwischen 42 und 100 Quadratmetern – sind mit Parkettboden und Einbauküchen ausgestattet. Großzügigen Balkone nach Süden geben den Blick auf den Taunus frei. Neben dem Betreuten Wohnen beherbergt die Residenz 150 Pflegeplätze in 108 Einzel- und 21 Doppelzimmern. Menschen mit Demenz können in einem eigenen Wohnbereich im Erdgeschoss in zwölf Einzelzimmer und Gemeinschaftsräumen versorgt werden. Allen Bewohnern stehen die abwechslungsreich gestalteten Außenanlagen offen. Den kommunikativen Mittelpunkt der Residenz Rebstockpark bilden das Bistro und das öffentliche Restaurant mit Sonnenterrasse.


9. November 2010: Bundesminister Ramsauer besucht "Modellvorhaben Altersgerecht Umbauen" in Berlin

Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer besuchte am 9. November 2010 das Modellvorhaben der GEWOBAG im Westphalweg 7 in Berlin-Mariendorf. Dort ließ er sich von GEWOBAG-Vorstand Hendrik Jellema und Eckhard Feddersen über den Projektstand informieren. Unter dem Titel "Altersgerecht Umbauen" fördert das Bundesbauministerium den Umbau von Wohngebäuden und Wohnquartieren. Die KfW-Bank stellt über ein gleichnamiges Programm Fördermittel zur Verfügung. In 20 Modellvorhaben werden Ideen und Konzepte in der Praxis erprobt und ausgewertet. Rund 100 Unternehmen aus ganz Deutschland hatten sich um eine Teilnahme beworben. Die GEWOBAG nimmt als einziges Berliner Unternehmen mit ihrem Projekt "Seniorenwohnhäuser – altersgerechte Anpassung und Vernetzung im Quartier" teil. feddersenarchitekten berät das Unternehmen beim Umbau der vier ausgewählten Seniorenwohnhäuser.


1. Oktober 2010: Einweihung Seniorenzentrum "An der Warnow" in Rostock - Lütten Klein

Rostock

Am 1. Oktober öffnete das neue KerVita Seniorenzentrum "An der Warnow" im Rostocker Stadtteil Lütten Klein seine Türen. Auf vier Etagen werden 120 Pflegeplätze in Ein- und Zweibettzimmern angeboten. Neben der stationären Pflege können Urlaubs- und Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden. Das Angebot trifft auf einen hohen Bedarf im Quartier - am Tag der Eröffnung lagen bereits 25 Anmeldungen vor.

Für feddersenarchitekten stand die Orientierung an den lokalen Erfordernissen und Bedingungen im Mittelpunkt der Planung. Mit seiner klaren Struktur passt sich der Neubau in die Umgebung der Plattenbausiedlung ein. Auch die Innengestaltung schafft vielfältige Bezüge zu Rostock: Die vier Wohnbereiche Zoologischer Garten, Warnemünde, Stadtpark und Hafen greifen Motive aus der Hansestadt auf und vermitteln eine heimatliche Atmosphäre. Großzügige Aufenthaltsräume und eine Cafeteria tragen zum einladenden Gesamtcharakter des Hauses bei.


30. Juni 2010: Eröffnung CAP- Markt in Berlin-Lichtenberg

capmarkt

Am 30. Juni wurde in der Rüdigerstraße 75 in Lichtenberg der zweite CAP-Markt in Berlin eröffnet. Auf einer Verkaufsfläche von 440 qm finden Kunden ein reichhaltiges Angebot für alle Dinge des täglichen Lebens. Der CAP-Markt versteht sich im doppelten Sinn als Lebensmittelpunkt. Ein Bistro mit Backshop lädt ein zum Verweilen, zum Austausch und zum Kennenlernen. Das Herzstück der CAP-Märkte sind Menschen mit Behinderung oder Benachteiligung. Zehn neue Arbeitsplätze - davon sieben für Menschen mit Behinderungen - sind hier geschaffen worden.

Im Rahmen des umfassenden Umbaus realisierten feddersenarchitekten die barrierefreie Erschließung des Marktes. Architektonisch aufgewertet erfüllt der Einzelhandelsstandort eine wichtige Funktion für die Nahversorgung des Quartiers. In seinem Grußwort zur Eröffnung hob Eckhard Feddersen die beispielhafte Integrationswirkung des Betriebs hervor. Architektur für Menschen mit Behinderung zählt zu den langjährigen Schwerpunkten unseres Büros.


11. Juni 2010: feddersenarchitekten gewinnt Ideen-Wettbewerb der Nieder-Ramstäder Diakonie

muehltal

Im Rahmen des Konzepts "Wohnen für alte und pflegebedürftige Menschen in Mühltal" soll auf dem Areal der Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) ein Altenpflegeheim im Hausgemeinschaftsmodell realisiert werden, das von der "Mission Leben - Im Alter" betrieben wird. 48 pflegebedürftige Senioren sollen ein neues Zuhause finden. Aus dem von der NRD durchgeführten Ideen-Wettbewerb ging feddersenarchitekten als erster Preisträger hervor. Die Bewertungskommission votierte am 9. Juni mit großer Mehrheit für das Konzept, das die höchste Lebensqualität für ältere und pflegebedürftige Menschen verspricht.

Besonders hob die Jury die Vielfalt der Grundrisslösungen hervor: "Die Arbeit besticht nicht nur durch eine sehr differenzierte Durcharbeitung der Freiflächen, sondern auch der einzelnen Grundrisse. In beiden Gebäuden wird die Gruppierung einer Hausgemeinschaft in unterschiedlich starke Untergruppen (3-5 Bewohner) sehr stark thematisiert. Gerade in der Ausdifferenzierung in Untergruppen lässt sich die Entwicklung einer kleinteiligen, familienähnlichen Wohnform erahnen. Im Zentrum einer jeden Hausgemeinschaft steht die Gemeinschaftsfläche, die neben einer Westorientierung auch über eine Südorientierung verfügt und somit eine optimale Belichtung erhält. Der Entwurf schafft in Teilbereichen sehr überzeugende Pufferzonen zwischen der Erschließung, den Gemeinschafts- sowie den Individualbereichen. Die Grundrisse spiegeln den gewünschten Anspruch an Individualität der einzelnen Bewohner deutlich wieder."


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