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 30. Juni 2010: Eröffnung CAP- Markt in Berlin-Lichtenberg
Am 30. Juni wurde in der Rüdigerstraße 75 in Lichtenberg der zweite CAP-Markt in Berlin eröffnet. Auf einer Verkaufsfläche von 440 qm finden Kunden ein reichhaltiges Angebot für alle Dinge des täglichen Lebens. Der CAP-Markt versteht sich im doppelten Sinn als Lebensmittelpunkt. Ein Bistro mit Backshop lädt ein zum Verweilen, zum Austausch und zum Kennenlernen. Das Herzstück der CAP-Märkte sind Menschen mit Behinderung oder Benachteiligung. Zehn neue Arbeitsplätze – davon sieben für Menschen mit Behinderungen – sind hier geschaffen worden.
Im Rahmen des umfassenden Umbaus realisierten feddersenarchitekten die barrierefreie Erschließung des Marktes. Architektonisch aufgewertet erfüllt der Einzelhandelsstandort eine wichtige Funktion für die Nahversorgung des Quartiers. In seinem Grußwort zur Eröffnung hob Eckhard Feddersen die beispielhafte Integrationswirkung des Betriebs hervor. Architektur für Menschen mit Behinderung zählt zu den langjährigen Schwerpunkten unseres Büros.

11. Juni 2010: feddersenarchitekten gewinnt Ideen-Wettbewerb der Nieder-Ramstäder Diakonie
Im Rahmen des Konzepts „Wohnen für alte und pflegebedürftige Menschen in Mühltal“ soll auf dem Areal der Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) ein Altenpflegeheim im Hausgemeinschaftsmodell realisiert werden, das von der „Mission Leben – Im Alter“ betrieben wird. 48 pflegebedürftige Senioren sollen ein neues Zuhause finden.
Aus dem von der NRD durchgeführten Ideen-Wettbewerb ging feddersenarchitekten als erster Preisträger hervor. Die Bewertungskommission votierte am 9. Juni mit großer Mehrheit für das Konzept, das die höchste Lebensqualität für ältere und pflegebedürftige Menschen verspricht. Besonders hob die Jury die Vielfalt der Grundrisslösungen hervor: „Die Arbeit besticht nicht nur durch eine sehr differenzierte Durcharbeitung der Freiflächen, sondern auch der einzelnen Grundrisse. In beiden Gebäuden wird die Gruppierung einer Hausgemeinschaft in unterschiedlich starke Untergruppen (3-5 Bewohner) sehr stark thematisiert. Gerade in der Ausdifferenzierung in Untergruppen lässt sich die Entwicklung einer kleinteiligen, familienähnlichen Wohnform erahnen. Im Zentrum einer jeden Hausgemeinschaft steht die Gemeinschaftsfläche, die neben einer Westorientierung auch über eine Südorientierung verfügt und somit eine optimale Belichtung erhält. Der Entwurf schafft in Teilbereichen sehr überzeugende Pufferzonen zwischen der Erschließung, den Gemeinschafts- sowie den Individualbereichen. Die Grundrisse spiegeln den gewünschten Anspruch an Individualität der einzelnen Bewohner deutlich wieder. Ein weiteres Beispiel hierfür sind die unterschiedlichen Konfigurationen der Bäder innerhalb der Individualbereiche. Auch hier entsteht deutlich eine zusätzliche Differenzierung.“
Wer vorbaut, muss nicht zurücksehen - Interview mit Eckhard Feddersen
Die Nachfrage nach altersgerechten Wohnungen steigt. In den Quartieren integrierten Versorgungsangeboten und Pflegedienstleistungen gehört die Zukunft. Eckhard Feddersen erläutert die Perspektiven des Wohnens im Alter.

BRONZE-Medaille beim Wettbewerb ENERGETISCHE SANIERUNG VON GROßSIEDLUNGEN - ausgelobt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Berlin, 15.07.2009
Die Hilfswerk-Siedlung GmbH erhält die Bronze-Medaille für das Konzeptgebiet Gropiusstadt 2 in Berlin-Neukölln.
Aus der Begründung der Jury:
"Das Konzept für eine klassische Großwohnsiedlung (1.553 Wohneinheiten) der 1970er Jahre konzentriert sich auf die Bereiche Energie, Wohnungswirtschaft, Stadtteilentwicklung und Partizipation. Überzeugend ist insbesondere das freiraumplanerische Aufwertungskonzept. Die Fernwärme wurde bereits 2003 auf eine Versorgung durch ein Holzheizkraftwerk umgestellt. Bemerkenswert ist das Konzept zur Bewohnerinformation."
PROJEKTTEAM:
feddersenarchitekten
Guido Geffken
IBT
Mira Resulting
Stadt Land Fluss
Details zum Wettbewerb
 Fotos: mira-foto
1. PLATZ bei der IBA-HAMBURG für Modellprojekt mit kulturübergreifendem Ansatz für Pflegewohngemeinschaften
Hamburg, 06. Juli 2009
Im Rahmen der IBA entsteht im Wilhelmsburger Reiherstiegviertel das „Veringeck“ - ein Modellprojekt mit Wohngemeinschaften für pflegebedürftige und demenziell erkrankte Seniorinnen und Senioren. Damit soll insbesondere die medizinische Versorgung vor Ort für diese Menschen verbessert werden. In enger Abstimmung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Bezirk Hamburg Mitte hat die IBA Hamburg ein Gutachterverfahren durchgeführt. Eine Jury unter Vorsitz der Architektin Canan Rohde-Can hat unter acht Architekturbüros aus dem In- und Ausland die Arbeit des Berliner Architekturbüros feddersenarchitekten mit dem ersten Preis ausgezeichnet und zur Realisierung empfohlen.

„Der prämierte Entwurf schließt nicht nur auf angenehm unaufdringliche Art eine städtebauliche Lücke an der Ecke Veringstraße / Veringweg, sondern schafft einen neuen Typus von Wohn- und Pflegegemeinschaften, der in Deutschland beispielhaft sein wird“, so Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg GmbH. Auch die Juryvorsitzende Canan Rohde-Can zeigt sich von herausragenden Qualitäten des Siegerentwurfs überzeugt: „Die überzeugende Qualität dieser Arbeit ist der Umgang mit dem Ort und der Nutzung. Mit der besonderen Idee der drei Einschnitte schafft der Verfasser zum Einen eine interessante Außenwirkung und zum Anderen sehr gut funktionierende Innenräume. Der Entwurf wird somit der gestellten Aufgabe im Ganzen als auch der besonderen Herausforderung eines Projektes mit Modellcharakter am besten gerecht.“

Aufgabe der teilnehmenden Architekten war es, den Gedanken eines kulturübergreifenden Wohnens im Alter sowohl innenarchitektonisch als auch in der Fassadengestaltung zu entwickeln. Durch die Gestalt des Gebäudes, die Materialwahl und Farbgebung soll eine moderne Interpretation des IBA Leitthemas „Kosmopolis“ und der Aspekt des interkulturellen Wohnens nach außen transportiert werden. Dabei sollen sich einerseits die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils in der Außendarstellung des Gebäudes wiederfinden können und eine Balance von Extrovertiertheit und Integration in das städtebauliche Umfeld geschaffen werden. Die Anforderungen des späteren Betreibers und die speziellen Pflegebedarfe der zukünftigen türkischen und deutschen Bewohnerinnen und Bewohner stellen andererseits eine hohe Anforderung an die Grundrissgestaltung, die Raumzusammenhänge, die interne Organisation des Gebäudes und die Freiraumgestaltung. Vor dem Hintergrund dieser Qualitätsansprüche an Innen- und Außengestaltung soll sich der Neubau an der Veringstraße aus einem Spannungsbogen von Innovation und tradierten Wohnansprüchen entwickeln.
Link zur IBA Hamburg
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